Zukunft

Kennt jemand die Geschichte des kleinen Prinzen? Der Anfang lässt mich immer ins Grübeln kommen. Er verleitet mich dazu über die Zukunft nachzudenken, wie man selbst einmal in ein paar Jahren sein wird. Dieser kleine Junge, der felsenfest an seiner Zeichnung festhält und jedermann macht sie mit ein paar Worten zunichte: Das ist ein Hut.


Wie fantasielos werden die Menschen über die Jahre, dass sie nicht dasselbe in der Zeichnung erkennen, wie der kleine Junge? Erwachsene nehmen sich nicht mehr die Zeit für die kleinen Dinge. Der kleine Prinz erkennt selbst bei gezeichneten Schafen die Unterschiede zwischen kranken und alten Schafen. Für jeden anderen wäre es nur ein Schaf.


Wieso vergessen Menschen so viel über die Jahre? Das Gehirn ist so groß und doch löchrig wie ein Sieb. Wir vergessen so viele schöne Erinnerungen. Gut, manche wollen wir vergessen, doch ist es nicht schade so viel zu vergessen? Selbst schlimme Erinnerungen lehren uns, warum soll man sie also vergessen?


Wenn ich mir die Erwachsenen so ansehe, habe ich manchmal Angst auch so zu werden. Heutzutage braucht man das Geld, das weiß ich, aber kann die Arbeit deshalb so das Leben regieren? Kann man Abends nicht einfach mal abschalten? Ist denn eine super-saubere Wohnung so wichtig? So lang man nicht verschimmelt, ist sie doch prinzipiell bewohnbar.


Ich habe Angst davor erwachsen zu werden. Am liebsten möchte ich zu Peter Pan ins Nimmerland ziehen. Kinder sind unbeschwert und haben keine Sorgen. Sie leben ihr Leben ohne groß darüber nachzudenken. Sie sind wissbegierig, agil und wissen was sie wollen. Ich habe Angst vor dem Ungewissen, vor dem was die Zukunft bringen kann, davor jemand zu werden, der ich nicht werden will.


Viele Menschen haben Angst vor dem Tod. Ist es nicht eigentlich die Angst vor dem Ungewissen? Die Angst vor dem, das der Mensch nicht kennt, die Angst vor dem, was der Mensch noch nicht kennt. Da man sowieso nichts dagegen tun kann, muss man wohl das Leben, sowie den Tod auf sich zukommen lassen und so hinnehmen, oder falls möglich verbessern.


Jedenfalls ist weglaufen, zu viel grübeln, oder sich verkriechen keine Möglichkeit. Das Leben ist das kostbarste Geschenk, dass wir je bekommen, das wir selbst gestalten können, wie wir es wollen: Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

11.9.11 19:34, kommentieren

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Wer weiß schon was Liebe ist...

Bei Liebe kommt so ziemlich jedem die Verbundenheit mit einem anderen Menschen in den Kopf. Es ist auch das wundersamste Gefühl, dass es gibt. Jeder wünscht sich selbst den Partner fürs Leben, mit dem man alles teilen kann. Man wünscht sich jemanden, der immer für einen da ist. Man wünscht sich jemanden der einem das Gefühl gibt, etwas einzigartiges zu sein.

 

Doch über dies Lieben hinaus vergisst man oft die Liebe zu anderen Menschen. Die Menschen die nicht der Lebenspartner sind. Menschen, wie Familie oder Freunde. Die Familie ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Nahezu jeder pflegt eine enge Verbingung mit Eltern oder zumindest einem Elternteil. Diejenigen die dich auf die Welt brachten und großzogen sind für dich da, bis es nicht mehr in ihrer Macht steht.

 

Ebenso sind Freunde wichtig fürs Leben. Freunde sind einfacher zu handhaben, als die Familie. Man kann sie sich selbst aussuchen und wird sie einfacher los, als man denkt, wenn man sich nicht länger kennen möchte. Echte Freunde begleiten einen jedoch durchs Leben. Sie sind für einen da, wenn man sie braucht und rücken einem nicht zu sehr auf die Pelle. Freunde sind wohl die angenehmsten Gefährten des Lebens, die man haben kann.

 

Jemand, dem sein Leben wichtig ist, sucht sich Freunde, mit denen man das Leben genießen kann. Freunde sind da, wenn die Probleme mit Familie und später mit dem Freund bzw. dem Lebenspartner anfangen. Freunde sind prinzipiell die Geschöpfe, die am meisten Liebe verdienen. Doch wie es bei den Menschen so ist, spielt die Logik keine große Rolle im Leben. Man liebt den einen Menschen, den Lebenspartner meistens viel mehr.

 

Doch können einige gänzlich auf menschliche Liebe verzichten und widmen sich ganz anderen Dingen. Dingen im wahrsten Sinne des Wortes. Manche Menschen sind materiellen Dingen so verfallen, dass sie nach Geld trachten, um sich noch mehr kaufen zu können. In anderen Fällen kann es auch eine materielle Sache im Leben eines Menschen geben, die er fast so sehr liebt, wie ein anderer einen Menschen liebt. Daraus kann sich sogar eine sexuelle Beziehung entwickeln.

 

Doch wer bestimmt schon was Liebe ist? Wer kann dafür eine sichere Erklärung abgeben? Wikipedia, die Quelle des Wissens, sagt dazu folgendes: Liebe ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen (auch zu einem Tier u. a. m.) zu empfinden fähig ist.

 

Hier wird der materielle Bezug beispielsweise gänzlich außer Acht lassen. Dafür werden Tiere genannt, mit denen man ebenfalls eine liebevolle Beziehung haben kann (dabei von der sexuellen Seite ganz abgesehen). Viele Menschen, vor allem auch viele einsame Menschen, halten sich Haustiere o.ä. zur Gesellschaft und kümmern sich auch ganz liebevoll um diese. 

 

Doch zurück zur Frage, was die richtige Definition für Liebe ist. Wohl kann kaum jemand, dass so einfach verallgemeinernd ausdrücken. Jeder Mensch wird für Liebe eine eigene Definition haben, die sich höchstwahrscheinlich auch während dem Verlauf des Lebens gänzlich ändern kann.

 

Liebe ist auf jeden Fall ein wunderbares Gefühl, zu wem oder was man auch immer Liebe empfindet. Sie versüßt den Tag und macht das Leben angenehmer, wenn es mal schwierig ist. Kein Mensch kann ohne Liebe leben oder glücklich sein.

1 Kommentar 8.9.11 22:40, kommentieren

Zeit

Denkt man oft die Zeit vergeht zu langsam, hat man doch viel zu wenig davon. Alles was wir erleben geht so unglaublich schnell, wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Unsere Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt, eine Zahl die für uns unvorstellbar ist. Wenn man diese mit der kleinen Zahl unseres Alters vergleicht, das wir durchschnittlich erreichen, haben wir doch viel zu wenig Zeit.

Nichts desto trotz vergeht uns Zeit oft zu langsam. Wir warten viel zu viel, denken viel zu viel über Dinge nach und handeln zu wenig oder zu spät. Das Denken nimmt mehr Zeit in Anspruch als irgendetwas sonst, da wir ja wirklich immer denken. Wir haben immer irgendetwas worüber wir nachdenken können: Schule, Arbeit, Probleme in der Beziehung oder mit den Eltern, etc.. Es wäre zu viel das jetzt alles aufzuzählen.


Wenn ich darüber nachdenke, dass wir so viel Zeit an unwichtiges verschwenden, wie Fernsehen, PC, Gameboys oder ähnliches, anstatt die verbliebene Natur zu genießen und sich an seinem Leben zu erfreuen, wird mir doch auch klar, dass ich nicht besser bin. Ich rede oft viel und tue selbst davon wenig. Auch wenn man Freunden einen Rat gibt, würde man ihn oft selbst nicht befolgen. 

Ich würde gerne viel tun, und bekomme mich oft nicht dazu. Wie zum Beispiel für die Schule lernen. Das liegt oft nicht im Bereich des möglichen. Ich habe besseres zu tun - zumindest rede ich mir das ein. Ich könnte meine Zeit oft besser nutzen als ich es tue. Jetzt um vier Uhr morgens kann es mir wohl keiner übel nehmen, dass ich meiner schlaflosen Nacht Luft mache, indem ich hier meine Gedanken niederschreibe.

Vorhin habe ich einen Bericht über Angst im Fernsehen angeschaut, was mich über viele Umwege zum Thema Zeit brachte. Ein großer Beweggrund dafür war der Gedanke an das Leben. Es gibt so viele Menschen, die es schlechter haben, als wir, oder denen es nicht vergönnt ist, das Leben zu führen, dass sie wollen.

Wenn man sich das vor Augen hält, müsste man doch immer zielstrebig sein, dürfte nie in Selbstmitleid verfallen und müsste immer frohen Mutes durchs Leben gehen. Denn wir haben es besser, als so viele andere. Wir müssten immer glücklich und dankbar sein. Denn wir haben es besser, als so viele andere.

Ich versinke oft auch mal in Selbstmitleid, weil gerade etwas nicht so ist, wie ich es gerne hätte, jedoch halte ich nichts von Verstümmelung des eigenen Körpers oder Drogenkonsum, rein aus Selbstmitleid. Das zeigt nur, dass man nicht stark genug ist alles durchzustehen, was man eben gerade durchmacht.

Man sollte sich doch eigentlich glücklich schätzen Zeit auf dieser Welt verbringen zu dürfen. Ich versuche oft danach zu leben. Ich möchte glücklich und unbeschwert durchs Leben gehen, ohne mir groß Sorgen machen zu müssen. Oft bekomme ich das auch hin, aber manchmal übermannen mich doch die Selbstzweifel.

Ich glaube an Übersinnliches, an Zeichen und sonstiges und ich glaube daran, dass das Leben einen Sinn hat. Ich glaube daran, dass wir unsere Zeit nicht sinnlos verschwenden und dass es für jeden in diesem Leben etwas geben kann, was das Leben lebenswert macht. Von einem Leben nach dem Tod mal ganz abgesehen.

Die Zeit die uns gegeben ist, ist ein großes, kostbares Geschenk, das wir Nutzen sollten. Keiner kann uns etwas derartig großes schenken, wie das Leben, nicht mit allem Geld der Welt. Jeder kann seine Zeit sinnvoll nutzen, jeder hat die Kraft dazu, es muss nur jeder daran glauben.

2 Kommentare 5.9.11 03:59, kommentieren